Third Generation Initiative

Yesterday was the first day of the “Third Generation Initiative 2011″. Allianz employees from all over Germany meeting for a very intense week with young American Jewish professionals from the American Jewish Committee.

We started the Sunday program with a brunch at Villa Flora in Munich and met (besides the members of the group) some interesting guests. Michael Thoss (Allianz Cultural Foundation), Saba Farzan (Iranian-born journalist), Eva Fabian (from the European Januzs Korczak Acadeny), Dr. Elif Cindik (Psychiatrist and besides that Deputyhead of the Turkish Community in Germany), Arjan Dhupia (Germany Close Up).

We discussed with this panel the situation of contemporary Germany and how the Germans nowadays deal with “integration”. It was highly interesting to hear the opinions of this very diverse group. It was especially intersting to hear about the situation in Iran and that Germany is obviously THE biggest trade partner of Iran. Call me naive, but I was not aware of this rather disturbing fact.

The day went on … fully packed with interesting facts about Jewish life in Germany and especially in Munich (thanks to Gerd Modert for the very intersting tour through Munich). In the evening we met Dr. Michael Brenner (Professor of Jewish History and Culture, University of Munich). This rounded the day and sent us to bed completely wasted and tired, loaded with facts and thoughts.

I am very much looking forward to the rest of the week!

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Wer nichts sagt, existiert nicht!

Dialog im Dunkeln

Da stehe ich nun, um mich herum Lichtlosigkeit. Nicht nur ein bisschen dunkel, sondern so richtig schwarz. Nicht einmal ein winziger Lichtfleck irgendwo. Zur Orientierung habe ich nur einen weißen Stock, der meine Augen ersetzt, und das, was mir meine übrigen vier Sinne mitteilen. Meine Füße suchen ängstlich nach Halt, die freie Hand tastet ins Leere. Die Augen pochen schmerzhaft in ihren Höhlen, bei dem Versuch wenigstens irgendetwas zu sehen. Vergeblich.

Meine fünf Kollegen sind genau so still wie ich. Sicherlich versuchen auch sie sich verzweifelt zu orientieren. Niemand sagt etwas. Ich habe nicht die leiseste Ahnung, ob überhaupt noch jemand da ist.
Ich fühle mich verlassen.
Einsam.
Hilflos.
Es ist, als würde ich nicht mehr existieren.

„Hallo? Wo seid ihr?“, krächze ich unsicher.
„Ich stehe auf einer Brücke.“
„Ich an einem Busch.“
„Ich bin neben Dir!“
Eine Hand tastet nach mir.
Ich bin nicht mehr nicht allein.

Wir sind bei „Dialog im Dunkeln“. Für zweieinhalb Stunden, mit einer kleinen Gruppe und einer „wirklich blinden“ Trainerin – eingesperrt in einer Art „Hindernisparcour“. Ein Abenteuerspielplatz ohne Licht. Zu Gast im „Dialogue Training Center“ der Allianz Global Investors, in München.

Zuerst durchqueren wir einen Wald. Das verrät mir meine Nase. Da steht mir ein Baum im Weg, dort stoße ich mir das Schienbein an einer Parkbank. Dann falle ich fast über ein Vogelhaus. Ich komme mir vor, wie ein kleines Kind, das laufen lernt. Wir sollen unseren Kollegen die Dinge zeigen, die wir entdeckt haben. Ich lotse Vera mit stetigem Plappern zu mir. Zeige ihr die Blockhütte, die ich gerade entdeckt habe. Oder, was ich für eine Blockhütte halte. Vielleicht ist es auch nur ein Holzstapel. Ich habe nicht die geringste Ahnung.

Dann müssen wir eine verkehrsreiche Straße überqueren. Zum Glück ist die nur simuliert. Ich habe das Gefühl, ich würde sonst unter dem nächsten Auto enden. Das Geräusch der sich nähernden Straßenbahn lässt trotzdem meinen Atem stocken. Meine Beine bewegen sich nicht mehr. Ich schwitze. Warum ist normales Laufen plötzlich so anstrengend?
Nach gefühlten 10 Minuten haben wir die Straße endlich hinter uns gelassen.

Mit der Zeit finden wir uns in der Dunkelheit besser zurecht. Unsere Sinne wachen langsam auf. Die Trainerin stellt uns immer schwierigere Aufgaben, welche die Kommunikation in unserer Gruppe auf die Probe stellen. Wie beschreibe ich meinen Kollegen eine geometrische Figur, die ich in meinen Händen halte? Wie können wir die Teile vergleichen, ohne sie dem anderen in die Hand zu geben? Wie liest man einen dreidimensionalen Bauplan, bei dem man nicht weiß, wo unten und oben ist? Wie bildet man aus einem Wust von zwanzig „Magnetbuchstaben“ sinnvolle Worte, wenn man sie nicht sehen kann?

Nach zweieinhalb Stunden müssen wir wieder ins Licht.
Ich habe viel gelernt. Aber drei Dinge bleiben mir ganz besonders im Gedächtnis haften:

  • Ich kann mich auf meine Kollegen verlassen, auch wenn es schwierig wird.
  • Wir können Dinge schaffen, die wir für unmöglich halten.
  • Wer nichts sagt, existiert nicht!
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Mein Blog ist CO2 neutral … Deins auch?

Das Internet läuft ja nicht ganz ohne Energie … auch wenn es schön wäre. So produziert auch jedes Blog einige Kilo CO2 pro Jahr. Da ich nicht nur blogge, sondern mich auch in Twitter und Second Life tummele, habe ich beschlossen der Umwelt etwas zurück zu geben.

Bei http://www.iplantatree.org habe ich heute 100 Bäume gepflanzt, in Göritz. Dort entsteht eine “Erstaufforstung”.

Hast Du einen Grund, warum dein Blog noch nicht CO2 neutral ist?
Schon ein Baum reicht. Mach mit!

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Die neutrale Gewalt

Ich rede nicht gerne über Politik. Darüber schreiben … noch viel weniger. Aber genug ist genug. Langsam regt mich das wirklich auf. Dieses Gerangel und Gezicke um den neuen Bundespräsidenten. Pouvoir neutre, die neutrale Gewalt, soll er sein. So wie es momentan aussieht ist er eher die “dümmliche Marionette” im Machtpoker der Parteien.

Es ist mir doch vollkommen gleichgültig, ob er Wulff, Gauck oder Mickey Maus heisst … er soll ein Vorbild für die Deutschen sein … er soll uns repräsentieren … und er soll bei Bedarf der Regierung oder der Opposition den Kopf gerade rücken.

Richard von Weizsäcker, das war ein Bundespräsident nach meinem Geschmack. Seine Parteizugehörigkeit hat er nicht raushängen lassen, er wurde von Politikern jedweder Schattierung anerkannt. Klare Worte und absolut integer. So einen Bundespräsidenten wünsche ich mir.

Dieses Sandkastengezanke, wie es momentan abläuft … das ist eher beschämend.

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Angriff der Datenkraken

Kaum ein Thema ist so beliebt, wie das der “Daten sammelnden bösen Buben” – namentlich Google und neuerdings auch Apple. Da wird sich furchtbar darüber aufgeregt, dass diese “Datenkraken” so viele Informationen über ihre Nutzer speichern, wie sie bekommen können. Und warum machen die das, die Bösen? Um uns zielgerichtete Werbung zu zeigen.
Ja, ich muss zugeben, da schaudert es mich. Ich habe tatsächlich Angst um meine Sicherheit. Ich habe da von einem Werbungsstalker gelesen, der seinen Opfern bei Spiegel Online auflauert. Ganz schlimmer Bursche.

Jetzt mal im Ernst … es ist ja nett, dass sich die selbsternannten “Schützer der Menscheit” so ins Zeug legen, um die bösen bösen Datenkraken zur Umkehr zu bewegen … aber haben die schon mal gefragt, ob ich das überhaupt will?

Mir ist es lieber ich bekomme bei Google eine Werbung für Apple angezeigt, als für Dell. Ich sehe gerne iPhone-Promotions, während mir Android absolut gestohlen bleiben kann. Ich brauche keine rosa Plüschpantoffeln, aber eine Sportwagen Werbung nehme ich gerne.

Das geht allerdings nur, wenn man meine Vorlieben kennt. Und ich bin gerne bereit ein wenig meiner “Privatsphäre” zu opfern, um dafür im Gegenzug nicht mit sinnloser Werbung zugemüllt zu werden, die mich eh nicht interessiert. Ich lasse mich von meinen Lieblingsunternehmen gerne “abholen”. Niemand zwingt mich, auf die Werbung zu klicken, oder?

Auch mit den Datenkraken bin ich noch ein mündiger Bürger und kann selbst entscheiden. Nur muss ich mich nicht mehr durch unnötigen Müll wühlen.

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